Otzinger Fußballhelden

Sich einmal fühlen wie ein Fußballheld – das durften wir Grundschüler am Tag der „BallHelden“, den Frau Schwiewagner in Zusammenarbeit mit vielen fleißigen Eltern und dem SV Otzing für uns organisiert hatte. Auf dem Fußballplatz, in der Turnhalle und in einigen Klassenzimmern waren Stationen rund um das Thema „Fußball“ aufgebaut: In einem Geschicklichkeitsparcours konnten die Dribbelkünstler ihr Können beweisen, im Rahmen des Elfmeterschießens war eine Portion Glück nötig und beim Fußballquiz war auch Köpfchen gefragt. Im Fanclub gestalteten wir neue Fußballtrikots und natürlich durften auch richtige Fußballspiele nicht fehlen. Wie die echten Fußballhelden haben auch wir Fans und Sponsoren, die unsere Leistungen mit Spenden belohnen. Das erspielte Geld geben wir wiederum an verschiedene Organisationen weiter, die damit Kindern in Not helfen. Ganz leer gingen aber auch wir nicht nach Hause: Zum Abschluss bekam jedes Kind ein Turnsäckchen sowie einen Schlüsselanhänger und durfte sogar das „BallHelden“-Shirt behalten.

Maifest

Ein typisch weiß-blauer Bayernhimmel zeigte sich am Tag unseres Maifestes zwar nicht, aber davon ließen wir uns die gute Laune nicht verderben. So erwarteten wir unsere Gäste eben nicht auf dem Pausenhof, sondern in der festlich geschmückten Turnhalle. Nachdem Frau Hiergeist die zahlreichen Besucher begrüßt hatte, legten wir auch schon los: „Heit geht’s los, heit geht’s auf, heit samma so guad drauf“. Bayerisch ging es dann auch gleich weiter mit vielen Liedern und Volkstänzen, die unsere Lehrer mit uns wochenlang einstudiert hatten. Bei einigen Rätseln zu verschiedenen Maibräuchen waren dann aber auch unsere Zuschauer gefragt. So hatten wir es uns schließlich alle verdient, an den vom Elternbeirat organisierten Essensständen zu schlemmen. Dermaßen gut versorgt starteten wir Kinder zu den im Schulhaus aufgebauten Spielständen, während die Erwachsenen das Maifest bei einem Ratsch und zünftiger Musik in der Turnhalle ausklingen ließen.

Musikalische Weltreise

Zu einer ganz besonderen Expedition lud uns Musiker David Mages ein: Mit ihm begaben sich alle Klassen auf eine musikalische Weltreise. Dabei lernten wir zahlreiche Instrumente kennen, die für die verschiedenen Kontinente unserer Erde typisch sind: afrikanische Trommeln, eine indische Sitar und ein australisches Didgeridoo waren ebenso zu bestaunen wie zum Beispiel eine Steeldrum aus der Karibik oder verschiedene Flöten. Wir erfuhren, wie die verschiedenen Instrumente hergestellt und wie sie gespielt werden. Da Herr Mages sie alle auch perfekt beherrscht, durften wir ihren Klängen fasziniert lauschen und uns teilweise sogar selbst daran versuchen. Mit Singen, Klatschen und Schnipsen waren jeder von uns aktiv und so durften wir eine ganz besondere Musikstunde erleben.

Seilspringen extrem

Sich anstrengen, schwitzen, zwei Stunden lang springen und trotzdem Spaß haben? Ja, das geht! Beim Projekt „Skipping Hearts“ gerieten unsere Drittklässler ziemlich außer Puste und hatten doch jede Menge Spaß dabei. Im Rahmen der abschließenden Vorführung vor allen anderen Klassen wie auch vor einigen Müttern konnten sie zeigen, was sie bei Herrn Hoenig von der Deutschen Herzstiftung so alles gelernt hatten: Einfachsprünge, Wedelsprünge wie beim Skifahren, Sprünge zu zweit, Sprünge über Kreuz und, und, und … Schnelligkeit, Kraft, Koordination, Beweglichkeit und Rhythmusgefühl waren da gefragt und so ganz nebenbei wurden auch Herz und Kreislauf gestärkt.

 

Auf die Plätze, Pfiff und los!

Beim diesjährigen Kreisfinale „Schwimmen“ im Hengersberger Hallenbad gingen 13 Mannschaften aus verschiedenen Grundschulen des Landkreises Deggendorf an den Start. Unsere Schule vertraten dabei die Drittklässler Evilin, Marina, Maximilian und Tim und die Viertklässler Felicitas, Evelin, Lukas und Michael. Nach einer kurzen Einweisung und Demonstration der verschiedenen Startmöglichkeiten begann der Wettbewerb mit einer Pendelstaffel, bei der abwechselnd in Bauch- und Rückenlage geschwommen werden musste. Weitere Wettbewerbe waren eine Ball-Transport-Staffel, eine Geschicklichkeitsstaffel, bei der ein Ball auf einem Schwimmbrett transportiert werden musste und das 8-Minuten-Ausdauerschwimmen. Am Ende einer tollen Veranstaltung war die Spannung groß, wie sich wohl die Plätze verteilen. Unsere Jungs und Mädels erkämpften sich dieses Jahr einen sehr guten 6. Rang, über den wir uns alle riesig freuen. Ein großes Dankeschön geht dabei an Frau März, die unsere Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet auf dieses Kreisfinale vorbereitet hat!

Lesesternstunde

Eine Eins mit Stern ist sicher etwas ganz Besonderes. Aber gleich fünf Sterne, wo gibt es denn so etwas? Ganz einfach: In den Büchern von Kinderbuchautorin Frau Christina Foshag. Sie besuchte uns und las aus ihrem Buch „5 Sterne Spuk – Rettung für das Burghotel“ vor. Dem Gespenstermädchen Melinda gelingt es zusammen mit ihren menschlichen Freunden, die Burg zu retten, in der sie seit einiger Zeit spukt. All die lustigen Abenteuer, die dabei zu bestehen sind, ließen auch uns immer wieder laut lachen. Natürlich nutzten wir zudem die Möglichkeit, Frau Foshag viele Fragen zu stellen. Als die Schriftstellerin jedem von uns zum Schluss noch ein handsigniertes Autogramm überreichte, war klar: Auch diese Lesestunde hat fünf Sterne verdient.

 

Buntes Faschingstreiben

Nanu, ein Mäuschen tanzt mit der Katze und Super Mario grüßt Spider-Man? Das konnte nur eines bedeuten: Wir feiern Fasching! Am letzten Schultag vor den Ferien trafen sich die seltsamsten Wesen in der Turnhalle. Sie übten sich in wilden Tänzen, angeführt von einer Piratin, die unserer Zweitklasslehrerin Frau Schwiewagner überraschend ähnlich sah, und bewiesen ihre Superkräfte im Sackhüpfen und bei allerlei Spielen.

 

Unterwegs in Indien

Herr Pfarrer Soosai war der Einladung unserer Religionslehrerin Frau Sendner gefolgt und nahm uns mit auf eine Fotoreise durch seine ursprüngliche Heimat Indien. So erfuhren wir, dass er sich zusammen mit dem Verein „Hoffnung für Menschen“ in Südindien für Hilfsbedürftige einsetzt, vor allem für Kinder. Vor einigen Wochen war er wieder einmal in seiner alten Heimat unterwegs. Frau Rosi Schmid hatte sich der 30-köpfigen Reisegruppe ebenfalls angeschlossen und konnte uns auch viel von Indien erzählen. Dort lernte sie erstmals ihr indisches Patenkind persönlich kennen und erfuhr, wie es in einem Kinderdorf lebt. Dank der Spenden des Vereins können die Kinder nun in Betten schlafen, nachdem sie zuvor auf dem Boden nächtigen mussten. Viele Fotos zeigten uns, unter welch einfachen Bedingungen die Buben und Mädchen dort aufwachsen. Umso mehr staunten wir, als uns von zahlreichen Bildern offene, fröhliche Kindergesichter entgegenlachten mit der Botschaft: „Uns geht es gut hier.“ Die Sprache des Lächelns ist wohl überall dieselbe, egal wo wir leben.

 

Der Schrift auf der Spur

Zum „Tag der Handschrift“ führten alle Klassen ein Projekt durch, bei dem wir an zahlreichen Stationen, die im ganzen Schulhaus verteilt waren, verschiedenste Schreibversuche unternahmen. So durften wir Buchstaben schreiben, schwingen, zeichnen und künstlerisch gestalten, uns in Spiegelschrift versuchen, Wortbilder erstellen und vieles mehr. Dabei kamen natürlich auch all unsere Stifte zum Einsatz und wir konnten feststellen, dass es stimmt, was Frau Hiergeist zu Beginn des Projekttages angemerkt hatte: Das Schreiben mit der Hand produziert nicht nur Spuren auf dem Papier, sondern auch im Gehirn, und hilft damit, sich Dinge zu merken. So war uns schließlich allen klar: Auch in Zeiten von Computer und Co. ist und bleibt die Handschrift sehr wichtig.

 

Ein "brennendes" Thema

In letzter Zeit beschäftigten wir Drittklässler uns im Heimat- und Sachunterricht mit einem wirklich „brennenden“ Thema, nämlich der Feuerwehr. Beim Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Otzing konnten wir schließlich unser bisheriges Wissen unter Beweis stellen und auch viel Neues erfahren. Herr Pex als Vorsitzender des Feuerwehrvereins führte uns zusammen mit Herrn Abel durch das Gerätehaus, wo wir auch noch den letzten Winkel durchkämmen durften und auf all unsere Fragen Antworten erhielten. Als wir zum Abschluss unseres Besuchs im Feuerwehrauto noch eine Runde durch das Dorf drehen durften und mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Pausenhof abgeliefert wurden, war sich so manch einer von uns sicher: „Ich will auch einmal Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau werden!“

 

Adventsbasar

Goldfolienstücke auf den Tischen, Glitzerpulver an den Händen und rote Wangen - die Anzeichen waren schon seit einiger Zeit eindeutig: Die Vorbereitungen für unseren Adventsbasar liefen auf Hochtouren. Kurz vor dem dritten Advent war es dann so weit: Wir durften unsere weihnachtlichen Basteleien den Besuchern unseres Christkindlmarktes präsentieren und verkaufen. Die Dritt- und Vierklässler sorgten mit besinnlichen wie auch lustigen Adventsliedern für den passenden musikalischen Rahmen. Nachdem der Elternbeirat auf dem stimmungsvoll dekorierten Pausenhof mit Würstlsemmeln und (Kinder-)Punsch für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt hatte, wurde schließlich von Frau Hiergeist der Basar eröffnet. Vor dessen Toren hatten sich schon lange Schlangen gebildet. So wunderte es auch niemanden, dass sich unsere Stände innerhalb kurzer Zeit mehr und mehr leerten und viele Eltern wie auch Großeltern sich über neue Weihnachtsdeko freuen konnten.

 

Ti-pi-ti-pi-dupp-dupp tropft der Wasserhahn ...

… unseres neuen Trinkwasserbrunnens sicher nicht, auch wenn die Viertklässler anlässlich seiner Einweihung das gleichnamige Lied zum Besten gaben. Zusammen mit uns freuten sich Herr Bürgermeister Schmid, der Werkleiter der Wasserversorgung Bayerischer Wald Herr Gruber sowie die Bildhauerin Frau Göpfert, die den Brunnen wunderschön gestaltet hat. Dank der großzügigen Spenden der Firma Globus, der Raiffeisenbank Otzing, der Firma Zellner wie auch der Gemeinde Otzing und des Elternbeirates, deren Vertreter ebenfalls zur Feier eingeladen waren, steht uns nun das kostbarste aller Lebensmittel an unserem Brunnen zur Verfügung. Ein buntes Rahmenprogramm mit weiteren Liedern, einem Sketch und einem Wasserrätsel rundeten die Einweihung ab.

 

Jogging mal anders

Zu einer Joggingrunde der besonderen Art war Mentaltrainerin Frau Wasmeier zu uns gekommen. Dabei brachten wir zwar auch unsere Beine, aber noch mehr unser Gehirn in Schwung: Gehirnjogging war angesagt. So lernten wir zum Beispiel, wie man sein Gehirn aufweckt und aufwärmt oder was man alles dafür tun kann, damit unsere beiden Gehirnhälften besser zusammenarbeiten. Wir schwangen unsere Arme, warfen Bälle und sprangen auf Linien. Gehirntraining ganz ohne Stift und Papier, dafür mit Bewegung und viel Spaß!

 

Alle Kinder lernen lesen

„Alle Kinder lernen lesen“ – so schallte es Herrn Kultusminister Bernd Sibler entgegen, als er uns anlässlich unserer Teilnahme am bayernweiten Projekt „Fachintegrierte Leseförderung Bayern“ besuchte. Auch viele andere Gäste durften wir zusammen mit unserer Rektorin Frau Hiergeist willkommen heißen: Otzings  Erster Bürgermeister Herr Johannes Schmid war ebenso gekommen wie Frau Ministerialrätin Maria Wilhelm vom Bayerischen Kultusministerium, Frau Prof. Dr. Anita Schilcher von der Universität Regensburg, Frau Schulamtsdirektorin Susanne Swoboda und Frau Schulrätin Christiane Niedermeier. Nachdem wir alle unsere Gäste musikalisch begrüßt hatten, durften die Zweitklässler eine ganz besondere Unterrichtsstunde erleben: Der Minister las den Kindern eine Geschichte vor und ließ sich von den Grundschülern erzählen, warum das Lesen so wichtig ist und was sie denn besonders gerne lesen. Da wurde auch ganz deutlich, dass wir es kaum mehr abwarten können, bis es beim Leseprojekt "FiLBY" endlich heißt „Jetzt geht’s los!“.

Als Kind ist jeder ein Künstler

Zu Beginn des neuen Schuljahres war es so weit: Unsere Glasobjekte, die wir bei unserem Sommerausflug in der Werkstatt der Glaskünstlerin Doris Heindl gestaltet hatten, waren nun gebrannt. Bei einer richtigen Vernissage durften wir die Kunstwerke unseren Eltern und Großeltern präsentieren. Selbst unsere ehemaligen Viertklässler waren gekommen, um ihre Glasobjekte, die sie noch als Grundschüler angefertigt hatten, zu bestaunen. Frau Hiergeist zitierte in ihrer Rede den bekannten Künstler Pablo Picasso mit den Worten „Als Kind ist jeder ein Künstler. Die Schwierigkeit liegt darin, als Erwachsener einer zu bleiben.“ Wir durften uns dann auch tatsächlich wie richtige Künstler fühlen, als alle Besucher sich um die Tische drängten und unsere Kunstwerke bewunderten, die wir anschließend mit nach Hause nehmen konnten.